Mittwoch, 13. Dezember 2017

3. Tag. 8.12.17, Erste Übernachtung in der Ferne



Guten Morgen! Ich stehe einmal mehr fest: Der Hahn ist ein unbarmherziges Tier. Er missachtet jedes menschliche Schlafbedürfnis, das jenseits der ersten Sonnenstrahlmarke um etwa 5 Uhr vorhanden sein mag. Ich sehe ihn nicht, aber irgendwo da sitzt er in Nachbars Garten. (1995 hatten meine 4 schwedischen Polizeikollegen im Rahmen der Bosnien-Mission ihrem Hausherrn das dortige Kräh-Ungeheuer kurzerhand abgekauft und gemeuchelt, damit Ruhe war. Ein harter, aber verständlicher Schritt.)


7 Uhr, das erste Frühstück im neuen Umfeld. Einschließlich der letzten beiden Käsebrote noch aus Deutschland. Käse zwar nunmehr mit gebogenen Enden und der anhaftenden Feuchtigkeit, die dem Brot ermangelt, aber der Vater hat gelehrt: "Was bezahlt ist, wird gegessen". Mahlzeit.

(Hier gab es  ein Video bei WhatsApp) Hier wohne ich derzeit. Wie gesagt, das Haus grenzt an einen Slum und 2 ätzende Hähne. Heute bin ich losgelaufen, um des (halbgaren) Feiertags zum Trotz vielleicht doch eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erwerben zu können.  Das bedeutet, 100MB täglich Internet plus WhatsApp (ohne Videophonie etc.) für 6 Euro im Monat.



... doch die Hauptstelle der Firma "Claro" in Asunción hatte leider geschlossen. Na ja. Waren ja nur 4 km zu Fuß einfachen Weges. Was ich auf dem Weg entdeckt habe, folgt nun...




Bei mir ums Eck. Schrott, kaputte Gehwege und Menschen, denen man einen größeren finanziellen Verfügungsrahmen wünscht. Wie das aussieht, muss man nicht dokumentieren, also zu was anderem. Nach 10 Minuten Gehstrecke Richtung Zentrum ändert sich das Bild positiv.



Gepflegte Häuser im Kolonialstil und saubere Straßen. In dem Gebiet habe ich einige Botschaften gesehen (Bolivien, Brasilien, Japan, USA). Alle bewacht, aber die US Botschaft war der Hammer. Da passiert kein Benghazi! Bilder gibt's natürlich keine von den Botschaften. Mit dem Polizisten der bolivianischen Botschaft habe ich mich unterhalten. Sehr nett. Überhaupt, bis jetzt waren immer noch alle freundlich und jeder hat auch zurück gegrüßt, den ich gegrüßt hatte.








Der Telefonladen hatte zwar geschlossen, nicht aber die Apotheke mit angeschlossener Drogerie. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass mich eine Ersatz-Sehhilfe zum Lesen für 2,5 Dioptrin etwa 15 Euro kosten würde.






Banken.



Banken gibt's allerorten. Auch in Paraguay. Und bei rund 30% Kreditzinsen lässt es sich unbeschwert in guter Lage mit Thermoglas in die Höhe bauen. Und weil der Kuchen groß genug ist, ...




... Reicht's auch noch für den Konkurrenten (oder stecken die irgendwie alle unter einer Decke?) direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite.



Taxistand. Habe gefragt, ob ich's aufnehmen darf. Taxifahrer sind ja ein eigenes Völkchen. Kein Problem!




Ich hatte Mal einen Kommilitonen, der hat bei seinem Referat mit den Worten eingeleitet: "aus der Theorie für die Theorie". Als Karikatur auf den damals gängigen Slogan "aus der Theorie für die Praxis". In erste Kategorie fällt diese Mülltrennung in einem kleinen Park. Die Unterscheidung von Papier, Plastik, Dosen und Glas war rein theoretischer Natur, wie ein Blick in die Behälter offenbarte. Überall war alles drin. Und noch mehr. Es folgen ein paar Fotos vom Park neben dem Taxistand.


Ich schwenke vom Kommilitonen zum geschätzten Rheingauer Verkehrslehre-Dozenten Werner Larem. Aus seinem Munde hieß es schon vor Jahrzehnten: "en Zebrastreife kost nix, außer nem Eimer weiß Fabb". Hier in Asunción ist es wie in Spanien. Man hat viele Eimer weiße Farbe übrig, um sie auf den Asphalt zu streichen. Eine Wirkung entfaltet das allerdings weder für den oder die Fahrzeugführer, noch für Fußgänger.



















Nochwas Interesantes zum Thema Straßenverkehr. Sehr viele Straßen in Asunción sind, wie ich las, Einbahnstraßen. Es fehlt aber das bei uns bekannte rot-weiße "Verbot der Einfahrt"-Schild. Stattdessen zeigen lediglich die Pfeile an den Pfosten für die Straßennamen an, was erlaubt ist, und was nicht. Die Avenida (Allee) Marschall Lopez ist in beide Richtungen befahrbar, die andere Straße nicht. Das ist auch der Grund weshalb ich lieber kein Mietauto buche,


... auch, wenn's Mietautos gibt.




An der 6. Polizeistation fand ich einen hübsch polierten Wasserwerfer in Lauerstellung. Ach ja. Selige Zeit der Startbahn West Anfang der 80er Jahre.




Gestern war wohl mein Urteil zu hart bezüglich der Gehwegbeschaffung. Es gibt durchaus Rollstuhl- und Rollatorgetechte Gehwege mit Absenkung.

 

Treibstoffpreise: Diesel 60ct, Benzin 89ct.

  

Was an Spritkosten gespart wird, kann man bei Gefallen in deutsches Bier der Marken Oettinger, DAB, Schöfferhofer, Clausthaler, Köstritzer usw. investieren. 0,5 Liter etwa 1,50 Euro.


Zum Thema Bier habe ich auch einen eigenen Beitrag. Vom Hunger getrieben, kehrte ich in eine Gaststätte ein, die nur Buffet für 6 Euro anbot. Das war mir zu teuer, also fragte ich, was es kostet, wenn ich nur einen  Teil des Buffets esse, nämlich das Rindergulasch mit Bandnudeln. Nach einigem hin und her und scharfer Kalkulation gebot die Chefin: "Dreieurofuffzehn!". Gesagt getan. Teller vollgeladen. Und dann? Auf die Waage an der Kasse damit. Aha. Hier beziehen sich die Preise auf das Kilogramm. Also kostete mein großer, wohlschmeckender Teller voll Essen nur umgerechnet 1,67 Euro! Jetzt weiß ich auch, warum Viktor gestern sagte, die Wirtschaft, in der ich Tags zuvor war, wäre mit 5 Euro fürs Essen zu teuer. (Dafür gab's heute auch keine Zeitung!). Zurück zum Bier. Das wird hier in Literflaschen angeboten. Paraguayische Marke namens "Pilsen". Schmeckt ganz gut, etwa wie Black Label in Südafrika, ist aber für einen zum Essen zu viel. Jedenfalls kostete der Liter Bier mit 1,80 Euro mehr, als mein Essen. Prost.






Buffet mit Karstadt-Restaurant-Flair



Brexit?




Ausbildungsstelle des paraguayischen Militärs. Abteilung körperliche Ertüchtigung. War riesig. Mit Sportplatz, Tennisplatz, Turnhalle und Tereré trinkendem Wachssoldat.




Motto: "vencer o morir". (Siegen oder Sterben)




Südamerika=Fußball. An einem Stadion lese ich am Vortag des Endspiels um die nationale Meisterschaft, geschrieben vom Sponsor TIGO, der hiesigen Telekom, dass sie den kommenden Abend nicht wegen der Sterne erwarten (sondern wegen des Endspiels).



Moderne Zahnbehandlungen.


Baptisten. Haben sich hier wohl nicht gehalten.


Israel-Straße. Das Schild wäre in Deutschland vermutlich entweder vollgeschmiert oder man müsste es wöchentlich ersetzen.



MC: Kyk hierdie straat! Soos die huise waar Oom Ollie gebly het!


Das nenne ich Verkehrsmoral! Bei Rot bleibt er stehn, bei grün wird er gehn!


123er Benz in neuwertigem Zustand. Sind ja auch nichtmal 40 Jahre.


In diesem Stadtviertel sind die Straßen sauber. Auf dem Boden liegen kartoffelgroße Mangos. Kann man essen, hebt keiner auf. Habe bei Passanten nachgefragt, die (nicht die Passanten) wachsen hier während der gesamten Sommermonate, also auch jetzt.



Kaufhaus


Es scheint auch ohne VDE 1972 zu gehen.

  


Motorräder gibt's auch und oft wird ohne Helm gefahren.


Asunción, die grüne Haupttadt.

  



Siehe familienfreundlicher Uruguay-Platz.




Der Uruguay-Platz liegt nahe des historischen Zentralbahnhofes. "Historisch" gilt hier wörtlich, denn im ganzen Land fährt schon lange kein Zug mehr. Nicht mal nach nirgendwo.





Busfahrt:





Dann fuhr ich mit dem Bus Richtung Heimat. Brutal kalt klimatisiert. Fahrpreis ca. 50ct. Ich traf den Dipl.Forstwirt Josh aus Florida. (Siehe Foto und ja, mein 3-Wetter-Taft war ausgegangen). Josh war 27 Monate mit dem "Peace Corps", einem US-Entwicklungshilfeprojekt für Agrar- und Forstwirtschaft in Paraguay. Heute war sein letzter Tag. Wenn er mal im Ruhestand ist, überlegt er, für immer her zu kommen. Er wohnte in Hohenau bei Olvideo und war besonders von den Leuten begeistert.


Straßenreinigung? Inhalt war eine leere Bierdose. Ich hätte den Wagen heute schon 10 mal vollmachen können. Aber man lässt mich ja nicht.



Beim Losmarschieren, fiel mir dieses Golf Cabrio auf. Neuwagenzustand. Absolut kein Stäubchen zu sehen. Später kam ich noch mal vorbei und was sehe ich?



José, ein freundlicher paraguayischer Schönling. Zwischending zwischen Tom Selleck und Bernd Herzsprung, wäscht sein sauberes Auto. Das war mir einige Fragen wert. "Soy un gran fanático del coches", meinte er.  War mir aber schon klar, dass er ein absoluter Autonarr ist. Ein Autohändler aus dem nahe gelegenen Luque sowie ein großer Bewunderer Deutschlands und seiner Qualitätsfahrzeuge. Hat aber auf Nachfrage keine deutschen Wurzeln. Dann kam ich kaum noch weg, weil ich mir ellenlange Ausführungen über seinen Fahrzeugbestand, dessen makellosen Zustand und die Herkunft der Automobile anhören durfte. Etwa vom gelben 72er Karmann Ghia Cabrio, dem 83er Mercedes G-Modell eines US-Amerikaners usw.usw.




Hier spreche ich mit Walter, einem fliegenden Händler mit einem chinesischen 200er Taiga "Motocarro". Er sei zufrieden, auf meine Frage hin hieß es aber, das Gefährt sei auf schlechten Straßen durchs Land weniger zu empfehlen. Schade. Die Dinger sind sehr günstig zu haben.



Überall werden am Straßenrand Eis, Wasser, Tereré und Zigaretten angeboten.




Am Freitag wird die Gass' gekehrt! DER muss doch nun aber wirklich deutsche Wurzeln haben. Bingo! Bernardo Schubert bezeugt, dass seine Großeltern Deutsche waren.




Jener Zeitgenosse leiht sich seine paar Milliampere Ladestrom vom Laternenmast gegenüber des Polizei-Hauptquartieres aus. Verfolgt man das Kabel nach oben, sieht man den Stecker.



     

Hier die wirklich herzallerliebste junge Kollegin Lorena Dominguez. Sie passt auf, dass hier in der Nähe des "Chacerita" keine Autos aufgebrochen werden. Das Chacarita ist das, was man in Brasilien Favelas, in Afrika townships und sonstwo "Slums" nennt.
Jedenfalls Lorena mag auch die Deutschen und Deutschland und überhaupt. Nur die Sprache sei so schwer. Finde ich übrigens nicht. Ich konnte mit 5 Jahren schon deutsch.



Die dienstbeginnende Lorena springt behende vom Pick Up ab, die abgelöste Kollegin klettert hoch. Cabrio mal anders. Die fahren auch so rum. Als Polizei, meine ich. Ich erinnere mich an Paragraph 17 der StVO. Demnach war die Ladung ordnungsgemäß zu sichern. Wie macht man denn das mit einer Schutzfrau?

Noch ein Wort zur Polizei. War heute im Regierungsviertel und hab mich mit einem der vielen Schutzleute unterhalten. Später kam ich nochmal, nachdem ich mein Handy geholt und gefragt hatte, ob ich das imposante Bauwerk knipsen darf. Auch hier kein Problem. 1 Stunde später kommt er mir mit kurzen Hosen und Adiletten auf dem Weg zum Strand entgegen und wir klatschen uns lachend ab. Wie cool ist das denn? Victor,  mein Vermieter sagte übrigens, die Polizei würde jetzt 3 bzw. 4 Jahre für Offiziere studieren. Kampf der Korruption. Ich habe jedenfalls erstmal nur gute Erfahrungen gemacht und alle waren freundlich.
Impressionen zwischen Regierungspalast und Strand.





Katholische Universität im Regierungsviertel. Nomen est omen in Paraguay.

  
Regierungsgebäude, die teilweise so groß sind, dass ich sie mit meinem no-name Chinahandy-Kamerateil nicht erfassen kann. Der gläserne Regierungspalast, so entnehme ich der prunkvollen Inschrift auf einer Messingplatte entstand "durch die brüderliche Unterstützung des chinesischen Volkes (Taiwan)".




Wer über Sicherheit spricht, kommt mit Sicherheit an Prosecur nicht vorbei.

  


Eine festlich geschmückte Hütte am heutigen hohen Feiertag der Katholiken. Zwischen Regierungsviertel und Slum. Dem geschulten Auge entging nicht die mit 0,8er Strich an die Holzwand geschriebene Offerte "Baño con papel a 3000". Das weckte nun doch meine Neugier, was die Edding-Beschriftung denn nun genau zu bedeuten hätte. WC-Besuch mit Papierbenutzung für 50ct. (mein persönlicher Favorit), oder Zugang zu einer erfrischenden Dusche. Ersteres war es. Es dauerte zwar ein wenig, bis sich der Dienstleister bequemte, das Schneiden der Fußnägel zu unterbrechen und es mir zu bestätigen, aber hey, wir habens ja nicht eilig. Immer tranquillo!



An der Strandpromenade war ich noch und auch im Wasser. Lauwarmes Babybad und seichter, als der Balaton. Ein toter Fisch, viele tote Getränkedosen und auch irgendwie sonst. Nö. Ich war zwar drin, aber Erfrischung sieht anders aus. Das unbeschwerte paraguayische Auge ist vermutlich deutlich resistenter, als das des Deutschen, der schon die Pläne in der Tasche hat, wie man den Strand sauber hält. Mit fallen gerade schon einige schlagkräftige Aussagen auf Hinweisschildern ein. Ha, und die Bußgeldandrohung erst. DAS wollen wir aber doch Mal sehen, ob wir hier nicht ganz schnell Ordnung reinkriegen, in den Laden! Nicht wahr, Herr Stromberg?

   
                
Der Eisverkäufer meines Vertrauens. Während und nach getaner Arbeit.



So, da hinten, am Sandstrand war ich im Wasser. 80er Körnung und gefühlt knapp unter dem Schmelzpunkt von Silizium. Ich habe davon keine Bilder, weil ich von rechts mit leeren Taschen (ohne Geld, Pass, Handy) aus dem Slum zum Wasser hin kam. Ich hatte mich sozusagen vorsichtshalber selber aus Sicherheitsgründen ausgeraubt. Davon mehr, jetzt, bevor es hier gleich Abend wird.



Gezoomte Distanzaufnahme von einem Ausläufer des Slums. Was mir beim Betreten als erstes auffiel war, dass es scheinbar keine generelle Kennzeichen-Pflicht für PKW da drin gibt. Seitenscheiben wurden zuweilen durch Folien ersetzt. Ich nehme auch jede Kritik an den Zuständen der Gehwege und der mangelnden Rollstuhltauglichkeit sonstwo in Asunción zurück. Es gab lediglich eine Aneinanderreihung von Löchern. Und doch, leider nicht dokumentiert, eine Dame, deren Alter wie das von Asterix unmöglich zu schätzen ist, saß rauchend in einem Gefährt aus der Start-Up-Phase des internationalen  Rollstuhlbauwesens. Das Teil mit echtem Kunstleder-Rückenteil trug die Aufschrift "Iglesia de Jesucristo de los Santos de los Últimos Días". Eine milde Gabe der Mormonen also. Jedenfalls, alles gut. Lediglich ein besinnungslos auf besagtem "Gehweg" liegender Herr trübte die Stimmung etwas. Die Häuser waren teils aus Stein und teils aus Holz. Wie das halt so ist.


Und weil man mir mit meiner mangelhaften Haarpflege und dem sicheren Schritt wohl zugedachte, dass ich bestimmt auch irgendwie dazugehöre, half man mir auch aus dem Labyrinth, das offenbar zu all diesen Wohnvierteln dazugehört, wie das Krähen zum Hahn (oje, mir graust es schon), in Form eines 14 jährigen Knaben mit Hemdengröße 36 heraus. Einmal noch die gewünschte Richtung mit dem 11er Arm angezeigt, High Five, und weg war ich. Spaß beiseite. Yeshua sagte treffend, dass die Armen allezeit bei uns sein würden. So ist es. Mal sehen, was noch wird. Shabbat Shalom, ich geh jetzt duschen!
https://es.m.wikipedia.org/wiki/Ricardo_Brugada_(Asunci%C3%B3n)




In dem obigen knappen Wikipediaeintrag wird beschrieben, dass das an meine Unterkunft angrenzende Schlichtwohngebiet recht klein ist. Nur gut 10.000 Bewohner auf 1,5 Quadratkilometer. Als eines der ältesten Stadtviertel der Stadt ist es mit vielfältigen sozialen Probleme behaftet und gilt als der zweitgefährlichste Stadtteil der Millionenstadt nach den Stadtteil San Felipe:  Jugendkriminalität in gefährlichem Ausmaß, Prostitution, Alkoholismus, Drogenabhängigkeit und Arbeitslosigkeit heißen die üblichen Verdächtigen. Aber wenn man das in Perspektive zu Frankfurt, Hamburg, Barcelona, Johannesburg, Rio de Janeiro, Mexico City oder vielen US-Städten setzt, ist das hier Peanuts!
Die obige Aufstellung der  erfassten Straftaten zeigt, dass es sich meistens um einfache Diebstahls- oder  Raubdelikte von Handys, Bargeld, Schmuck oder Fahrzeugen handelt. Körperverletzung (agresión física) wird nur in 4,3% der Fälle angewandt. Mord und Vergewaltigung fehlen auf der Liste. Über solch eine Kriminalstatistik lächelt der Schutzmann vom Frankfurter Bahnhofsrevier bloß gelangweilt und bestellt gähnend noch einen Kaffee Latte.
Wenn dies das Gefährlichste ist, was das Land und die Hauptstadt zu bieten hat, ist das ja sehr erfreulich und nahezu beruhigend.
http://m.abc.com.py/edicion-impresa/policiales/la-chacarita-y-los-banados-son-los-barrios-mas-inseguros-de-asuncion-1166567.html

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