
Die unsichtbaren Alptraumhähne beendeten die Nacht heute für mich pünktlich um 02.51 Uhr. Nachfrage beim Vermieter ergab, dass sie nachts krähen, weil der Garten des Nachbarn dauerbeleuchtet ist. Jedenfalls kam mir ständig der Gedanke des schwermütigen Liedes von Alexandra von 1968 "Mein Freund der Baum ist tot, er starb im frühen Morgenrot" mit der Textvariante bezogen auf diese Horrorhähne, deren Ableben in den frühen Morgenstunden ich heute nicht bedauert hätte. Mein Feind der Hahn ist tot.
Jetzt ist es kurz vor 22 Uhr und ich habe mich beruhigt, während ich auf einer Bank im Uruguay-Platz sitze und das kostenlose WLAN nutze.

Für heute früh, 6 Uhr, hatte sich Andreas aus dem entlegenen Chaco (dort wo die Mennoniten ihre Rinderherden haben) angekündigt, wo er mit Ehefrau und ihrem kleinen Alan seit 2005 lebt. Er war die Nacht mit dem Bus durchgefahren, um seinen Auspuff, den ich ihm in Deutschland besorgt hatte, abzuholen und gemeinsam mit mir Shabbat zu begehen. So waren wir über 12 Stunden zusammen und gerade habe ich ihn zum Bus gebracht. Kenne mich hier schon besser aus, als in Egelsbach 😀. Andreas brachte von der Farm eigene Hühnereier, eigenes Rindfleisch, von der Gattin selbstgebackenes Brot, Küchlein u.v.a.m. mit. Wir saßen viele Stunden im Park und ich bin immer wieder erstaunt, welche Geschichten das Leben schreibt.

Während ich um 6.00 Uhr vor meiner Unterkunft auf Andreas wartete, sah ich dass meine Nachbarn vom 5. Polizeirevier die Straße von Laub und Staub befreiten. Heute war diese junge Dame dran. (Früher haben wir beim 3. Revier im Winter auch immer im Dienst den Schnee vom Gehweg schippen müssen).

Irgendwie ist mir die Polizei hier gegenwärtig. Vielleicht selektive Wahrnehmung? (eben spielt die Polizeiband "Pink Panther" im Hintergrund. Ich bin nämlich auf den Rückweg in eine Kulturveranstaltung geraten. Sänger, Maler, Rockbands, Kinderchöre und Polizeiorchester geben dass ihre zum Besten. Die beiden Polizeimädchen auf dem Foto nutzten die Gelegenheit, minutenlang Facebook und WhatsApp zu checken. Putzig.

Die Polizei, dein Freund und Musiker, wartet auf ihren Einsatz (Teil der Kapelle). Eben gibt es gerade freundlichen Applaus für fehlerfreies Jazzspiel. Keiner ruft oder wirft irgendwas Richtung Bühne.

Maler mitten in seiner live-Interpretation eines Guarani (Indigener Ureinwohner).

Für heute früh, 6 Uhr, hatte sich Andreas aus dem entlegenen Chaco (dort wo die Mennoniten ihre Rinderherden haben) angekündigt, wo er mit Ehefrau und ihrem kleinen Alan seit 2005 lebt. Er war die Nacht mit dem Bus durchgefahren, um seinen Auspuff, den ich ihm in Deutschland besorgt hatte, abzuholen und gemeinsam mit mir Shabbat zu begehen. So waren wir über 12 Stunden zusammen und gerade habe ich ihn zum Bus gebracht. Kenne mich hier schon besser aus, als in Egelsbach 😀. Andreas brachte von der Farm eigene Hühnereier, eigenes Rindfleisch, von der Gattin selbstgebackenes Brot, Küchlein u.v.a.m. mit. Wir saßen viele Stunden im Park und ich bin immer wieder erstaunt, welche Geschichten das Leben schreibt.

Während ich um 6.00 Uhr vor meiner Unterkunft auf Andreas wartete, sah ich dass meine Nachbarn vom 5. Polizeirevier die Straße von Laub und Staub befreiten. Heute war diese junge Dame dran. (Früher haben wir beim 3. Revier im Winter auch immer im Dienst den Schnee vom Gehweg schippen müssen).

Irgendwie ist mir die Polizei hier gegenwärtig. Vielleicht selektive Wahrnehmung? (eben spielt die Polizeiband "Pink Panther" im Hintergrund. Ich bin nämlich auf den Rückweg in eine Kulturveranstaltung geraten. Sänger, Maler, Rockbands, Kinderchöre und Polizeiorchester geben dass ihre zum Besten. Die beiden Polizeimädchen auf dem Foto nutzten die Gelegenheit, minutenlang Facebook und WhatsApp zu checken. Putzig.

Die Polizei, dein Freund und Musiker, wartet auf ihren Einsatz (Teil der Kapelle). Eben gibt es gerade freundlichen Applaus für fehlerfreies Jazzspiel. Keiner ruft oder wirft irgendwas Richtung Bühne.

Maler mitten in seiner live-Interpretation eines Guarani (Indigener Ureinwohner).
(Hier gab es ein WhatsApp Video) Wacklige Handyaufnahmen, um ein wenig die Atmosphäre zu erahnen. Gerade spielt die Band "Cocaine" von JJ Cale, aber es gab auch einen Kinderkanon, bei dem es um Kühe, Wiesen und Milch ging. Eine Veranstaltung für die ganze Familie. Mir fällt auf, dass keiner gerempelt wird. Nullkommanull Aggression. Kein Bierbecher fliegt. Es ist Platz zwischen den Zuschauern (ich kann ungehindert durchlaufen). Kinder, junge und ältere Leute sind dabei. Sehr familienfreundlich.
Während jetzt klassische Musik dargeboten wird, wollte ich noch loswerden, dass, immer wenn ich was fotografiere, meine Umwelt sehr achtsam ist. Keiner läuft durchs Bild, sondern man wartet höflich. Das mag nicht immer so sein, aber mir fällt das auf.

Im familienfreundlichen Park um die Ecke sowie auf der Bühne ist (bis 00.30 Uhr laut Veranstaltungsplan) noch Leben, aber ich geh' jetzt heim.
Ich verabschiede mich vom freien WLAN im Uruguay-Platz (Plaza Uruguaya) und trotte nochmal zur Veranstaltung. Der nächste act geht los. Alsdann, gute Zeit!

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