Montag, 25. Dezember 2017

Ausflug in die Natur des Chaco und nach Loma Plata

Ein zahlender Gast hatte für heute eine Exkursion bei Iparoma gebucht. Dankenswerter Weise hat Chefin Marylin zugestanden, dass auch ich mitfahren darf. Um 04.30 Uhr  hieß es aufstehen und dann ging es unter der Führung von Andreas los.

Erste Vogelbeobachtung noch im Morgengrauen.

Weiter auf ewigem Pfade.

Vorbei an ein paar Nandus.

Bis zum Naturschutzgebiet "Laguna Capitán".

Wasser riecht teilweise nach Schwefel. 
Gesund und hilft gegen Hautkrankheiten.



Kaktusblüte. 
 "Königin der Nacht" (Hinweis meiner Mutter)

Sehr kleine Ameisen graben sehr große und tiefe Löcher.



 Sehr unberührte Lagunenlandschaft.

Maracuja

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Oleander (erneut half das mütterliche Pflanzenwissen)

Tausendfüßler mit je 500 Fußspuren auf beiden Seiten.


Gürteltier. Dieses Exemplar war nicht mehr ganz lebendig.  
Wir haben aber auch ein lebendes gesehen.   
Sind etwa so groß, wie ein Sportschuh Größe 48 (tot oder lebendig).

Nochmal Wasservögel. Man sah chilenische Flamingos und mir unbekanntes Flugvolk.   
Außerdem auch Störche und Geier.

Abgelegener Militärstützpunkt "Fort Isla Po'i"
aus der Zeit des Chaco-Krieges gegen Bolivien.

Ehemaliges Gebäude der Kommandantur.
Es gab auch noch ein paar andere Gebäude, Denkmal  
sowie Friedhof in knapp 2 km Entfernung.

Eisenketten von schwerem Kriegsgerät der frühen 1930er.

Weiter ging es auf dem Rückweg durch das 1927 geründete Loma Plata. 
Hauptort der gleichnamigen Mennonitenkolonie mit 5000 Einwohnern. 
Die Kolonie Loma Plata umfasst bei 16.500 Bewohnern 1800 km².
Sommertemperatur bis 44 Grad, Winter bis 0 Grad.

Flugplatz. Heute geschlossen, aber WC war offen.  
Manchmal eine winzige und doch bedeutsame Kleinigkeit.

Das spitzbübische Auge hat es erspäht. Der halbherzig kettengesicherte 
Getränkekühlschrank hätte durstigen Langfingern keine Mühe bereitet. 
Aber Kriminalität scheint hier ohnehin nicht das ganz große Thema zu sein.

Start- /Landebahn - Sandpiste.

Nanu, verfahren? Sind wir gleich im Badischen?

Typisches Steinhaus in einem Dorf mit indigenen Bewohnern.  
Aus Gründen gebotener Zurückhaltung keine Personenfotos gemacht.

Projekt mit neuen Häusern in gleichem Dorf bei Loma Plata.


Oase mit kleinem Tierpark. Bestimmt tolle Tiere, da drin. Aber,
weiter, als bis zum Stuhl am Eingang habe ich es nicht geschafft. Gääähn.


Eingeschlafen.
Ich träumte, glaube ich, von Wasserschweinen.



Da sind sie ja! Träum' ich etwa? 
Scheue Wasserschweine (Capybaras).
Größte Nagetiere der Welt am Straßenrand.


Genforschungsanlage "Chacra Experimental de Isla Po'i" 
für Erdnüsse, Tomaten, Soja und Baumwolle (Schreck!).
Siehe unter Economía

Wilder, als der wildeste Westen.
Letzte Tankstelle vor der nicht vorhandenen Autobahn.

Nix wie heim. Erst was essen und dann die Tür am Gästehaus fertig einbauen.














2 Kommentare:

  1. Mit bis zu 91 Kilogramm, nicht schlecht für die Meerschweinchen! Sehr schöne Blütenaufnahmen. Hätte nicht gedacht, das es im heißen Chaco so viel zu sehen gibt...

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  2. Hahaha. Meerschweinchen. Sehen tatsächlich so aus.

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